Ein heißer Sommer

                             


 

                              Illusion  

 Ich kenn Dich kurze, lange Zeit. Traum aus dieser Welt. Du bist stets für mich bereit. Nimm, was Dir gefällt... Dein Gesicht, Dein schönes Haar. Dein Busen, süße Scham. Als kenn't ich Dich ein 1000 Jahr. Mein Glück ich einfach nahm... Reit mit mir zum Horizont. Wie auch der Weg uns führt. Reite schnell, daß es sich lohnt.  Nimm, was Dir gebührt...                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            pb


 

Liebe am See

                      Das Geheimnis


 

Frühling am See, das Ufer fällt flach

Bäume geben den Vögeln ein Dach

Es summt und brummt im Grase

Ein Mäuschen reckt seine Nase


 

Am frühen Abend, es war sehr mild

Der See ruhig, manches flatterte wild

Ein Liebespaar nahm einen Uferplatz ein

Sie fühlten sich ungestört, fast schon allein

Doch da war das Mäuschen, wir nennen es Minka

das sah bald, was sie noch nie sah

Zu Hause durfte sie nicht im Schlafzimmer sein

Sie ahnt jetzt, was kommt, im Abendschein

Wie machen es Menschen, wenn sie es wollen?

Doch nicht wie Katzen, die wild sich rollen?

Sie schaut durch die Halme, sieht einen Kuß

Körper zittern, ist doch nicht schon Schluß?

Ich sehe nicht viel, ich muß höher stehen

Schlich auf ein Boot, jetzt konnte sie sehen


 

Sie küssten noch immer, man konnte spüren wie heiß

Die Gesichter gerötet, die Bluse war weiß

Die Atmung der Beiden wurde ganz schwer

Minka erschrak – ist das ein Malheur?

Der Mann redet leis, hebt die Hand wie zum Gruße

In halber Höhe glitt sie in die Bluse

Willig rückte die Frau ihren Körper zu ihm

Die Augen geschlossen, sie hat fast geschrien

Die Beine presste sie aneinander nun

Der Mann ließ die Hand in der Bluse nicht ruhn

Sie selbst löste einen Knopf nach dem andern

Während seine Hände zur Rockleiste wandern


 

Beide lehnten mittlerweile ganz bloß

Minka zu Füßen, der Frau bebt der Schoß

Sie küssten wie zu Beginn ganz zärtlich wieder

Die Augen, Mund und wo vorher das Mieder

Eine ganze Weile umspielte er vom Busen die Spitzen

Die Hände tasten nach unten, sie vermochte nicht mehr zu sitzen

Ja, wie das, es sitzt die Frau auf dem Mann

Gar so, dass Minka kein Gesicht sehen kann


 

Die Maus, so klein ist ganz aus dem Häuschen

Doch ehrlich, wären wir nicht auch gern mal einMäuschen

Wem die Sache zu weit geht, sollt jetzt aufhören zulesen

Denn das ist noch längst nicht alles gewesen

 

Die anderen spielen weiter das Mäuschen

Wie schon gesagt, es war ganz aus dem Häuschen

 

Die Hände des Mannes streicheln vom Rücken zur Brust

Die Frau stöhnt verhalten, ist voller Lust

Das Mäuschen sieht deutlich des Mannes Kraft

Vom Ästchen hat die Liebe zum Ast es geschafft

Ihre Hand verführt und streichelt es sacht

Dabei beugt sie sich leicht vor, zu sehen die Pracht

Dann hebt sie ihren Körper, führt langsam sich nieder

Das macht sie, während sie küsst immer wieder

Sie steigert das Tempo, genießt seine Tiefe

Verzückt das Gesicht, dass die Zeit nie verliefe

Nur kurz eine Pause, begreift seine Fülle

Ein verbindendes Streicheln umschließt den Ort derGefühle

Die Augen geschlossen, es tasten die Hände

Ein Stöhnen begann, als wären um sie herum Wände

Das Mäuschen schaut nicht auf, gespannt schaut es zu

Die Sonne ist gesunken, im Gras keine Ruh


 

Den Rhythmus gesteigert, wie ein Herdenstakato

Das Ende verzögert, Stöhnen klingt froh

Vereint sind sie den Berg bis zum Gipfel gegangen

Und darüber hinaus - umarmt wie mit Zangen

Jetzt eine Bewegung, erneutes Stöhnen

An den Zustand danach mussten sie erst sich gewöhnen...

Sie küssten zu Schluß versteckte Stellen

Die die Dunkelheit konnte nicht mehr erhellen

Trotzdem waren die Augen strahlendes Glück

Ein vorbeifahrender Zug holt sie uns zurück

und nehmen ein Bad im seichten Gewässer

Das Mäuschen dachte, ich geh wohl jetzt besser


 

Zurück in die Scheune, zu meinen Geschwistern

Und nahm sich vor, nicht darüber zu flüstern

Was sie gesehen war schön in der Tat

Weitererzählen -  für sie wie Verrat...

                                                                                               by pb 

  


 

  

 

 

 

  

 

Ein Sommertraum

 

Ein warmer Abend, leichtes Kleid

Ein zarter, langer Kuß

Die Lady liegt für ihn bereit

Erfreut sich mit Genuß...

 

Geschmeidig nimmt sie strahlend an

Des Mannes pralle Kraft

Preßt ihren Körper fordernd ran

Gibt alle Leidenschaft...

 

Nimmt seinen Schwanz mit zarter Hand

Dankt dem Burschen fein

Schenkt ihm noch ihr Freunschaftsband

Wacht auf  

und ist allein...

                                                                                pb 


 


 

 

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